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Großküchen, die Umwelt schützen und Tierleid vermeiden

Zwei Schwerpunktveranstaltungen der Initiative „Gutes Gewissen - Guter Geschmack” in Kooperation mit dem Kuratorium Wiener PensionistInnen-Wohnhäuser und dem Wiener Krankenanstaltenverbund

Allein die Stadt Wien stellt täglich 100.000 Mahlzeiten bereit – sei es in Kantinen, Schulen, Kindergärten, Spitälern oder SeniorInnenwohnhäusern. Und bei einer derartigen Menge kann mit der richtigen Auswahl der Zutaten vieles zum Besseren bewegt werden.

Unter einer „richtigen Auswahl” verstehen die Initiatorinnen der Initiative „Gutes Gewissen - Guter Geschmack”, dass auf Lebensmittel geachtet wird, die unter möglichst geringen Umweltbelastungen, unter hohen Sozialstandards, aber auch unter Vermeidung von Tierleid hergestellt wurden.

Zwei Veranstaltungen zum Thema Umweltschutz und Tierwohl in der Gemeinschaftsverpflegung sollen das Bewusstsein für eine derart umfassend nachhaltige Lebensmittelproduktion und deren Einsatz in Großküchen schärfen:

Ein moderiertes Showkochen im Haus Tamariske des Kuratoriums Wiener PensionistInnen-Wohnhäuser, bei dem ein Menü nach den Kriterien des „natürlich gut Tellers” öffentlich zubereitet, kommentiert wird. Dabei werden nicht nur die Vorzüge der verwendeten Produkte und Zutaten, sondern auch deren HerstellerInnen präsentiert. Denn das Kuratorium Wiener PensionistInnen-Wohnhäuser ist selbst ein Best-Practice-Beispiel bei der verantwortungsvollen Auswahl von Lebensmitteln.

Die Fachtagung „Gemeinschaftsverpflegung: richtig – gut – günstig” findet einen Tag später im benachbarten Donauspital – SMZ Ost statt. Neben Fachvorträgen zum Thema werden Best-Practice-Beispiele präsentiert und ExpertInnen, ProduzentInnen sowie BetreiberInnen von Gemeinschaftsküchen zum Meinungsaustausch und zur Vernetzung eingeladen.

Ihre GesprächspartnerInnen
  • Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22
  • Eva-Maria Persy, Leiterin der Wiener Tierschutzombudsstelle - TOW
  • Gerhard Schöberl, Abteilungsleiter Lebensmittelbeschaffung, Bereich gastronomisches Management im Kuratorium Wiener PensionistInnen-Wohnhäuser
  • Rudolf Berger vom Fleischproduzenten Berger
  • Karlheinz Uhl von der Firma NestEi
  • Josef Taucher, Wiener Landtagsabgeordneter und Generalsekretär
  • des Ökosozialen Forums Wien - ÖSFW
Best Practice im Kuratorium Wiener PensionistInnen-Wohnhäuser: Produktpräsentation im Haus Tamariske

Das Kuratorium Wiener PensionistInnen-Wohnhäuser (KWP) ist schon seit Langem Vorreiter einer ökologischen und nachhaltigen Verpflegung seiner BewohnerInnen.

Bereits 2012 wurde das Unternehmen für das Kooperationsprojekt „natürlich gut Teller” mit „ÖkoKauf Wien” für den Österreichischen Klimaschutzpreis nominiert.

Für den verantwortungsvollen Umgang im Einkauf und in der Verarbeitung von Lebensmittel wurden im Jahr 2014 zudem alle 30 Frischküchen mit dem Österreichischen Umweltzeichen für die Gemeinschaftsverpflegung ausgezeichnet.

In allen 30 Häusern wird täglich frisch gekocht. Den BewohnerInnen werden fünf abwechslungsreiche Mahlzeiten serviert, das sind jeden Tag 36.000 Portionen. Mindestens 3-mal pro Woche gibt es den umweltfreundlichen „natürlich gut Teller” auf dem Speiseplan. Als eines der größten Gemeinschaftsverpfleger Wiens kaufen die Küchen hochwertige Lebensmittel mit Schwerpunkt auf Regionalität, Saisonalität und biologischer Herkunft ein. Der Gesamteinkaufswert für Lebensmittel betrug im Jahr 2016 rund 13,7 Millionen Euro.

Etwa 70 Prozent der Lebensmittel werden aus der Region bezogen, 30 Prozent sind Bio-Ware, die Süßwasserfische stammen zum Großteil aus österreichischer Zucht, die Meeresfische sind MSC-zertifiziert. Die organisatorische Planung geht so weit, dass zum Beispiel die Verhandlungen mit den Bio-Bauern bereits ein Jahr im Voraus beginnen. Teilweise wird die Ernte ganzer Felder abgenommen. Eine Win-win-Situation für beide Beteiligten: Das Kuratorium Wiener PensionistInnn-Wohnhäuser bekommt einen guten Preis und die 150 Bio-Bauern haben eine Abnahmegarantie.

Die BewohnerInnen wiederum haben Mitspracherecht bei der Auswahl der Lebensmittel. Sie dürfen Brot, Kaffee, Milch oder Fleisch vorher verkosten und bei der Auswahl mitentscheiden. Auch gibt es regelmäßige Exkursionen mit den BewohnerInnen zu den LieferantInnen. Dafür wurden die 30 Küchen 2015 mit dem Award „Aktion des Jahres” der Zeitschrift HGV-Praxis ausgezeichnet.

Der „natürlich gut Teller”

Beim Projekt „natürlich gut Teller” werden Speisen angeboten, bei denen auf eine umfassende Nachhaltigkeit der Ingredienzien geachtet wird: Auf einem "natürlich gut Teller" werden demnach vorwiegend biologische Produkte und saisonale Zutaten aus der Region zubereitet. Der Fleischanteil wird reduziert und ausschließlich in Bioqualität angeboten. Auch bei Fisch hat Nachhaltigkeit Vorrang, heimische Fische werden bevorzugt eingesetzt, Meeresfisch stammt aus nachhaltiger Fischerei. Fertigprodukte kommen nicht auf den Tisch.

Der „natürlich gut Teller” wurde im Rahmen der nachhaltigen kommunalen Einkaufsinitiative „ÖkoKauf Wien” entwickelt und mit Hilfe von „die umweltberatung Wien” umgesetzt. In den Häusern des Kuratoriums Wiener PensionistInnen-Wohnhäuser wird der „natürlich gut Teller” bereits seit dem Jahr 2012 angeboten.

Folgende Betriebe präsentieren ihre Produkte im Haus Tamariske:
  • Fleischwaren Berger GmbH & Co KG – das Projekt regional.optimal
  • Kurt Mann GmbH & Co KG – Keimkraftsemmel
  • Haus & Brunner GmbH und die Firma NestEi – Freiland-Bio-Eier und Bratwurst vom Hahn
  • Grünzeug & mehr und die Firma Auer Bio Wien – Bio Obst und Gemüse
  • Bio-Lutz GmbH – Bio Obst und Gemüse
  • Frey Delikatessen GmbH – Essiggurken und Marmelade
  • Karnerta – Fisch aus regionaler, heimischer Zucht
  • Weingut Cobenzl
Rückfragehinweis

Margit Peter
Wiener Umweltschutzabteilung-MA 22
Tel.: 01 4000 73421
E-Mail: margit.peter@wien.gv.at
www.umweltschutz.wien.at

Mag.a Heike Warmuth
Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser
Seegasse 9, 1090 Wien
Telefon: +43 (0) 1 313 99 170 231
E-Mail: presse@kwp.at
www.kwp.at

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