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Wild und kultiviert – Bundesforste starten Kooperation mit CERNYs

Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) investieren in nachhaltige Aquakulturen und bauen ihre Fisch-Gourmet-Linie „Wildkultur” aus. Die nach dem Vorbild der Natur gezogenen Wildkultur-Fische aus dem Salzkammergut werden ab Sommer erstmals in ganz Österreich erhältlich sein. „Wir haben mit CERNYs Fisch & Feinkost eine exklusive Kooperation abgeschlossen”, erklärt Georg Schöppl, Vorstand der Österreichischen Bundesforste (ÖBf), die neue Partnerschaft mit dem Fisch-Spezialisten in der österreichischen Gourmet-Szene. Gerald Hackl, Eigentümervertreter von CERNYs Fisch & Feinkost und Vorstandsvorsitzender der VIVATIS Holding AG, dazu: „Ich freue mich besonders, dass sich mit CERNYs und den Österreichischen Bundesforsten zwei österreichische Traditionsunternehmen gefunden haben, die den Trend zum nachhaltigen Frischfisch in Zukunft gemeinsam gestalten werden. Ziel der Kooperation ist es, diese einzigartige Wildkultur über die Region Salzkammergut hinaus, exklusiv durch CERNYs zu vermarkten.”

Wildkultur ab Juni in ganz Österreich
Ab Juni 2014 kann die gehobene Gastronomie exklusiv über CERNYs Wildkultur Seeforellen, Bachforellen, Saiblinge und Seesaiblinge ganzjährig beziehen. „Unsere besondere Kompetenz in der Verarbeitung und unsere flächendeckende Frischelogistik garantieren, dass der Fisch fangfrisch binnen 24 Stunden an den Chefkoch übergeben werden kann. Der Gast kann das Produkt somit in absoluter Frische genießen”, erklärt CERNYs Geschäftsführer Reinhard Fritz. Aufgrund der begrenzten Mengen kommt dabei erstmalig ein Subskriptionssystem zum Einsatz, über das Hotellerie und Restaurantbetriebe ihren Bedarf bekannt geben können. „Erste Rückmeldungen zeigen, dass von einer signifikant hohen Nachfrage auszugehen ist”, so Fritz. Aufgrund der außergewöhnlich langen Kultivierungsdauer von 30 Monaten können die Mengen jedoch nur schrittweise ausgebaut werden. „In den nächsten fünf Jahren planen wir, die Speisefischmengen aus Wildkultur auf 240 Tonnen erhöhen”, so Schöppl und betont, „wir wollen organisch wachsen.”

Vom Wildfisch zur Wildkultur
„Kein anderer Fisch ist näher an der ‚Wildnis‘ als die Wildkultur-Fische”, erklärt ÖBf-Vorstand Georg Schöppl. „Die Fischeier werden von Wildfischen aus den Salzkammergut Seen gewonnen. Sie werden den Muttertieren schonend entnommen, bevor diese wieder in die Freiheit des Sees entlassen werden. Diese Form der Kultivierung stellt eine perfekte Verbindung von Wildfisch und Aquakultur dar”, so Schöppl, „deshalb nennen wir die Fischkultur auch Wildkultur”. 2013 wurden mehr als zwei Millionen Eier gewonnen, aus denen nun die Jungfische heranwachsen. Kultiviert werden ausschließlich heimische, regionstypische Fischarten wie Saibling und Seesaibling, Bach- und Seeforelle.

Österreichischen Ursprungs - vom Fischei zum Speisefisch
Herangezogen werden die Jungfische nach dem Vorbild der Natur: Die Teich- und Flussanlagen kommen natürlichen Gewässern sehr nahe. Sie werden mit alpinem Trinkwasser gespeist, mit Tannenholz verkleidet und mit Naturschotter ausgelegt. Hohe Durchflussmengen sorgen für frisches Wasser und optimale Nährstoffversorgung. „Unsere Anlagen bilden einen idealen Lebensraum für die Wildkulturfische. Durch ausreichend Platz und die geringe Fischdichte wird zudem jeglicher Stress vermieden. Wir geben den Fischen an die drei Jahre lang Zeit, um heranzuwachsen. Der Lebensraum und die wilde Kultivierung wirken sich auf den Geschmack aus: Das Fischfleisch ist aufgrund der intensiven Bewegung der Fische besonders fest und feinfaserig”, erläutert Schöppl. Vom Fischei bis zum Speisefisch sind Wildkultur-Fische ausschließlich österreichischen Ursprungs. Die Fische erhalten artgerechtes Futter, auf Medikamente und wachstumsbeschleunigende Verfahren wird ausnahmslos verzichtet.

Von der Fischkultur zur Feinkost
Bisher waren Wildkultur-Fische nur in der Region Salzkammergut erhältlich. Neben dem Einzelverkauf wurden vorwiegend lokale Betriebe und Gastronomie beliefert. Durch die Kooperation mit CERNYs Fisch & Feinkost wird die Wildkultur erstmals in ganz Österreich flächendeckend erhältlich sein. „Das Wiener Fischunternehmen Cerny’s Fisch & Feinkost ist seit mehr als 100 Jahren die „erste Adresse” in Sachen Fisch”, freut sich Georg Schöppl über die vielversprechende, strategische Partnerschaft. „Das Unternehmen hat sich freiwilligen Zertifizierungen unterzogen und einer nachhaltigen Bewirtschaftung verschrieben”, betont der ÖBf-Vorstand. Die überregionale Vermarktung setzt einen lückenlos intakten Prozess über die Kultivierung hinaus voraus. „Für den Vertrieb kommt erstmalig ein Subskriptionssystem zum Einsatz, das von uns eigens für diese Kooperation entwickelt wurde”, sagt Reinhard Fritz. Ab Mai kann sich jeder interessierte Hotellerie- und Restaurantbetrieb registrieren und seinen Bedarf anmelden. „Aufgrund der derzeit limitierten Verfügbarkeit wird der Markteinstieg in der österreichischen Gastronomie erfolgen. Innerhalb dieser Zielgruppe sind wir aufgrund unseres bestehenden Vertriebs- und Logistiknetzwerks in der Lage, österreichweit alle Wildkultur-Liebhaber mit den exklusiven Wildkultur-Fischen zu beliefern”, so Fritz.

Investitionen in Wildkultur
„Die Nachfrage nach heimischem Fisch ist ungebrochen”, erklärt Schöppl die Ausbaupläne. „In den nächsten zwei Jahren werden wir rund drei Millionen Euro in den Bau neuer Teiche und Flussbecken für die Wildkultur investieren.” Erste Pläne für den Ausbau sind bereits in Umsetzung: Allein heuer sollen fünf weitere Wildkulturteiche, eine neue Flussanlage und ein neues Bruthaus im Ausseerland errichtet werden. „In den Wildkulturteichen werden speziell Seeforellen kultiviert, die stehendes Gewässer bevorzugen”, erklärt Schöppl. „Das neue Bruthaus stellt den Nachwuchs für Wildfisch-Seesaiblinge und Seeforellen sicher.” Mit den bisherigen Anlagen und Becken, so Schöppl, wäre man bereits an Kapazitätsgrenzen gestoßen. „Mit dem Ausbau unserer Wildkultur-Linie und dem Vertrieb durch CERNYs können wir das Angebot an hochwertigem, heimischem Speisefisch zukünftig auf ganz Österreich erweitern. Mit dem Salzkammergut sind und bleiben wir jedoch eng verwurzelt und werden auch zukünftig ein starker Partner für die Betriebe und Gastronomie in der Region sein”, so Schöppl.

Österreichische Bundesforste als Seen- und Gewässerbewirtschafter
Die Österreichischen Bundesforste betreuen und bewirtschaften 74 der größeren Seen und mehr als 2.000 km Fließgewässer in Österreich, darunter beliebte Badeseen wie Wörthersee, Attersee und Altausseer See, und zahlreiche Fischereigewässer wie die Salza oder die Traun. Die ÖBf-Fischwelten im Ausseerland, bestehend aus den beiden ÖBf-Seefischereien am Hallstätter- und Grundlsee, den Fischzuchten (Grundlsee und Kainisch) und dem Fischereizentrum in Kainisch bieten ein breites Spektrum an Aktivitäten vom Fliegenfisch-Kurs über Fisch-Lizenzen bis hin zum Verkauf von hochqualitativen Speisefischen. Nachhaltigkeit, Respekt vor der Natur und Qualität bilden stets die obersten Prinzipien des Unternehmens.

CERNYs Fisch & Feinkost - von Fischprofis für Gastronomieprofis
Seit über 100 Jahren steht CERNYs für Kompetenz im Fischgroßhandel. Diese langjährige Erfahrung und das Fachwissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden die Basis für den Erfolg des Unternehmens. Im Vordergrund stehen Service, Qualität und Nachhaltigkeit, wodurch sich CERNYs als attraktiver Partner in Sachen Fisch und Spezialitäten etablieren konnte. CERNYs ist ein Unternehmen der VIVATIS Gruppe.
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06.12.2018
Aktuelle Abholmarkt-Aktionen!
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01.08.2018
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01.04.2018
CERNYs Sortimentskatalog
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AKTIONEN

17.12.2018
CERNYs Wochennews aus der Frische!
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27.11.2018
KARNERTAs Monatspost
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17.10.2018
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